Bürgerinitiative Pro Umfahrung - Contra Amtstunnel e.V.
Bürgerinitiative Pro Umfahrung - Contra Amtstunnel e.V. 

Stellungnahme pro Umfahrung - contra Amtstunnel

Zum Online-Formular geht´s hier

Senden Sie bitte nach dem Ausfüllen das Formular an unsere E-Mail:     

info@pro-umfahrung.de

Starnberg: Fachliche Beurteilung einer Umfahrung als Alternative zum Innenstadttunnel der B 2 - Prof. Dr.-Ing. Peter Kirchhoff Universitätsprofessor für Verkehrs- und Stadtplanung i.R. Technische Universität München

                                          zum Gutachten geht es   hier!

Pressemitteilung zum Antrag der WPS vom 4. Februar 2016 auf Aufhebung der Tunnelbeschlüsse

Pressemitteilung

Druck erzeugt Gegendruck: Die ständigen Drängeleien der Tunnelfreunde haben die WPS veranlasst, im „Projektausschuss Verkehrsentwicklung“ einen Eilantrag dahingehend zu stellen, dem Stadtrat zu empfehlen alle zustimmenden Beschlüsse des Stadtrats zum planfestgestellten Projekt „B2-Entlastungstunnel“ aufzuheben und die Stadt zu beauftragen, bei der anstehenden Online-Öffentlichkeitsbeteiligung zum Entwurf des Bundesverkehrswegeplans teilzunehmen und das Projekt „B2-Entlastungstunnel“ abzulehnen.

 

Die Bürgerinitiative pro Umfahrung – contra Amtstunnel e.V. mit fast 4.500 Mitgliedern begrüßt diesen Schritt als Ausdruck des Wählerwillens.  Gegen den Willen der Starnberger wird der B2-Entlastungstunnel nicht gebaut, so die einfache Feststellung von Innenminister Herrmann, seines Staatssekretärs und seiner Obersten Baubehörde.

 

Über viele Jahre haben es die Tunnelfreunde versäumt, zielstrebig die Westumfahrung von Starnberg zu bauen und die Untersuchung einer Nordost-Umfahrung zu forcieren.  Um das Projekt „B2-Entlastungstunnel“ nicht zu gefährden, hat man vielmehr gebremst.  Denn eine Umfahrung würde den Innenstadttunnel überflüssig wie einen Kropf machen.

 

Nun hat man sich seit 2014 auf die längst erforderliche Beauftragung eines Verkehrsentwicklungsplans geeinigt, der von den Verkehrsplanern von SHP zügig bearbeitet wird. Die Verkehrsentlastung  einer Umfahrung ist unter der Herrschaft des Altbürgermeisters für den Planfall „ohne B2- Innenstadttunnel“  bewusst nie untersucht worden. Das Verkehrsmodell der SHP wird nunmehr die Entlastungspotenziale einer Umfahrung aufzeigen, wenn man die Fahrgeschwindigkeit auf der Ortsdurchfahrt und auf den Ausfallstraßen auf 30 km/h reduziert.  Eine B2 in der Stadt mit Tunnel und grüner Welle hätte die gegenteilige Wirkung: Durch die Sogwirkung würde man Verkehre in die Stadt ziehen, die bisher Starnberg gemieden, d.h. großräumig umfahren haben. Der B2-Innenstadttunnel wäre für die Stadt eine grandiose Verschlimmbesserung!

 

Mit dem Bau der Westumfahrung wird Starnberg bereits eine erhebliche Verkehrsentlastung  von bis zu 50 % auf der B2 erhalten. Die Notwendigkeit einer weiteren Entlastung der Stadt durch eine Nordostumfahrung war bisher Konsens auch bei den Tunnelfreunden. Die Stadt hat nicht nur ein „B2-Problem“, sondern ein dickes „Staatsstraßen-Problem“ auf sämtlichen Ausfallstraßen, das mit dem B2-Tunnel nicht gelöst wäre. Die Staatsstraßen sind nicht an den Tunnel angebunden. Jetzt geht Gründlichkeit bei der Planung vor. Die Drängelei der Tunnelfreunde ist nicht gerechtfertigt. Es wird nur Versäumtes nachgeholt!

 

Starnberg, den 4. Februar 2016                     gez. Georg Stahl

                                                                     (BI-Pressesprecher)

 

Rodungsarbeiten zur Westumfahrung abgeschlossen

Rodung im Bereich der Grünbrücke am Galgenberg:

Die Grünbrücke für ca. 2,5 Mio ist eine Investition in die Umweltverträglichkeit des Projekts!

Der B2-Tunnel wird gegen die Mehrheit der Starnberger nicht gebaut und die ist gegen den Tunnel:

Pressemitteilung

 

Gegen den Willen der Starnberger wird der B2-Innenstadttunnel nicht gebaut, so die wiederholte Feststellung von Innenminister Herrmann und der Vertreter seiner Straßenbauverwaltung. Die Starnberger haben sich bei der Kommunalwahl gegen den Tunnel ausgesprochen. Sie sehen in dem B2-Innenstadttunnel eine fatale Verschlimmbesserung des Starnberger Verkehrssystems.

 

Die Bürgerinitiative kämpft seit Jahren für eine nachhaltige Verkehrslösung in Starnberg. Starnberg braucht eine Umfahrung! Die B2 muss aus der Stadt! Ein B2-Tunnel mitten in der Stadt wäre das Gegenteil von  nachhaltig. Er würde das Stadtbild durch technische Großbauwerke zerstören. Er wäre durch die Störung der Grundwasserströme ein ökologisches Desaster. Sechs bis acht Jahre Baustellen-Chaos wären der ökonomische Tod der Innenstadt.

 

Dabei würde der B2-Innenstadttunnel nicht einmal die Starnberger Verkehrsprobleme lösen, ja er würde diese infolge einer Sogwirkung auf den regionalen Verkehr noch verschärfen. Selbst die Tunnelfreunde gestehen ein, dass Starnberg auch nach dem Bau eines B2-Innenstadttunnels zusätzlich (!) eine Nordost-Umfahrung zur Entlastung der Hanfelder Straße bräuchte. Starnberg hat nämlich ein massives Staatsstraßen-Problem, das dringend gelöst werden muss, aber bisher übersehen wurde, siehe das Gutachten von Professor Kirchhoff, ehemals Inhaber des Lehrstuhls für Verkehrs- und Stadtplanung der TU München, das auf der Homepage der BI eingesehen werden kann unter http://www.pro-umfahrung.de. Die am höchsten belastete Straße in Starnberg ist nämlich nicht die B2, sondern die Staatsstraße 2069 (Hanfelder Straße) mit derzeit 1.100 LKW pro Tag.

 

Nach Jahren der Verzögerung kann endlich mit dem Bau der Westumfahrung begonnen werden. Mit deren Fertigstellung wird eine erhebliche Entlastung der B2 eintreten. Warum einen B2-Innenstadttunnel bauen, wenn sowieso eine Umfahrung - bestehend aus West- und Ostumfahrung - gebaut werden muss?

 

Im Bundesverkehrswegeplan werden derzeit alle Verkehrsprojekte neu bewertet, da die Zahl der Projekte deutlich gekürzt werden muss. So wird die Bewertung der Projekte (Nutzen-Kosten-Relation) auch für den B2-Innenstadttunnel neu ermittelt.  Die Westumfahrung wird  nach Fertigstellung etwa die Hälfte des Durchgangsverkehr auf der B2 aufnehmen und damit den Nutzen des B2-Tunnels reduzieren. Dazu haben sich die Kosten des Tunnels während der Planung mehr als verdoppelt, sodass der Nutzen-Kosten-Faktor weiter sinkt und das Projekt im Bundesverkehrswegeplan zu scheitern droht.

 

 

Dies versucht nun der Verein der Starnberger Tunnelfreunde zu verhindern. Eine Online-Petition soll den Eindruck vermitteln, der B2-Innenstadttunnel sei weiterhin erwünscht. Weil die Mehrheit in Starnberg aber gegen den Tunnel ist, sucht der Verein die bundesweite Unterstützung von Nicht-Starnbergern. Dazu verwendet er das Mittel einer  Internet-Umfrage. Der Verein übersieht dabei völlig, dass er damit gegen die Interessen der

Stadt und ihrer Bürger verstößt.

 

Starnberg, den 14. Dezember 2015

 

gez. Georg Stahl

(BI-Pressesprecher)

 

Beginn der Rodungsarbeiten für die Westumfahrung

OpenStreetMap

Pressegespräch der BI am 5. Oktober 2015

Die Bürgerinitiative fordert die Aufhebung der Tunnel-Beschlüsse. Die zustimmende Zurkenntnisnahme des Planfeststellungsbeschlusses durch den Stadtrat im Jahr 2007 war eine Fehlentscheidung. Das ist gegenüber allen Beteiligen deutlich zu machen.

 

Die Veränderung der Planungsmaßstäbe im öffentlichen Straßenbau erfordert diesen Schritt. Nicht mehr die Leichtigkeit des Durchgangsverkehrs auf der B 2 ist Maß aller Dinge, vielmehr gilt es, die  Belastung der Bewohner der Stadt durch  Lärm und Schadstoffe zu verringern. Dies gilt nicht nur für die B 2, sondern auch für alle Staatsstraßen, die sternförmig auf das Zentrum zulaufen. Deren Belastung hat ebenfalls ein unerträgliches Maß erreicht. Bund und Land müssen jetzt gemeinsam mit der Stadt zu einer anderen Lösung des Verkehrsproblems kommen.

 

Das kann nur eine Umfahrung sein: Besser außenrum statt mittendurch!

 

Der technische Begriff „Entlastungstunnel“ hat bei den Befürwortern des Innenstadttunnels für ein totales Missverständnis gesorgt.  Viele denken, dass damit die Bürger entlastet werden. Tatsächlich bedeutet der Begriff nur die Entlastung eines hoch belasteten Straßenquerschnitts durch Erweiterung der Kapazität. Die Folge ist nicht eine Verringerung der Verkehrsbelastung in der Stadt, sondern eine Erhöhung des Verkehrsangebotes durch die Beseitigung des Engpasses. Das Bauvorhaben induziert (verursacht) weiteren Durchgangsverkehr, was landläufig auch als Sogwirkung bezeichnet wird. Nach den Äußerungen der Straßenbauverwaltung würde der Durchgangsverkehr auf der B 2 fast verdoppelt werden. Das kann aber niemals im Interesse der Starnberger sein, allenfalls im Interesse der Pendler aus Weilheim. Deshalb wäre die Bezeichnung „Weilheimer Tunnel“ zutreffender.

 

Tatsächlich ist aber auch die Grundlage für die Planung des Innenstadttunnels weggefallen. Mit dem Bau der Westumfahrung von Starnberg werden keine 36.000 Fahrzeuge pro 24 Stunden durch Starnberg fahren, wie das von der Straßenbauverwaltung prognostiziert wurde (s. Pressemitteilung des Straßenbauamts von 2006 vor Planfeststellungsbeschluss).   Die Westumfahrung führt zu einer  erheblichen Entlastung der B 2- Ortsdurchfahrt, denn viele Ziele des Starnberger Durchgangsverkehrs sind lt. einer Befragung am Maxhof-Knoten am besten über die A 96 (BAB München – Lindau) zu erreichen, z.B. München West, München Nord, Flughafen, Erding, oder in Richtung der vier von München ausgehenden Autobahnen.

 

Das Verhältnis Nutzen/ Kosten des B 2- Innenstadttunnels wird sich bei reduziertem Nutzen (weniger Fahrzeuge) und gleichzeitiger Verdoppelung der Baukosten dramatisch verringern. Dieser Umstand verhindert die Finanzierung des  Projekts.  Der Verkehrsentwicklungsplan wird aufzeigen, wie das städtische Verkehrskonzept in sich schlüssig gestaltet werden kann. Die Notwendigkeit einer Ost-Umfahrung zur Entlastung der Hanfelder Straße (Staatsstraße St 2069) wurde bereits vom alten Stadtrat gesehen. Die sich ergebenden  Varianten einer kompletten Umfahrung sind nach differenzierten Kriterien zu bewerten. Die Gesundheit der Bürger muss dabei jedoch im Vordergrund stehen.

 

Professor Kirchhoff (ehemals Inhaber des Lehrstuhls für Verkehrs- und Stadtplanung der TU München) hat das Pro und Contra der verschiedenen in Diskussion stehenden Varianten in einer Ausarbeitung im Auftrag der BI  untersucht.Er geht dabei neben dem bisher ausschließlich betrachteten Kriterium der Verkehrswirksamkeit auch von Kriterien aus, wie Trennwirkung der Straßen, Belastung der Anwohner mit Lärm und Schadstoffen, Beeinträchtigung des Stadtbildes und Eingriffe in die Natur . Er zeigt die qualitativen Wirkungen auf verschiedenen Trassenvarianten auf und gibt keine Empfehlung für eine Trassenvariante ab. Die Trassenentscheidung ist Sache des Stadtrats und kann dem Stadtrat auch nicht von einem externen Gutachter abgenommen werden. Außerdem umreißt Prof. Kirchhoff die seiner Meinung nach notwendige weitere Vorgehensweise. Die Ausarbeitung wurde dem Planungsbüro SHP anlässlich einer Besprechung Ende August übergeben  und ist in das Internet eingestellt. Herr Prof. Kirchhoff wird hierzu gerne Erläuterungen geben.

 

Wichtig ist, dass zunächst einmal die Tunnelbeschlüsse aufgehoben werden und damit das Signal des Umdenkens an alle, auch nach München und Berlin, gegeben wird.

Mitgliederversammlung und Wahlen am 28. Juni 2015

Tagesordnung der Mitgliederversammlung
1. Begrüßung
2. Bericht des 1. Vorsitzenden
3. Bericht des Schatzmeisters und der Rechnungsprüfer
4. Genehmigung des Jahresabschlusses und Entlastung des Vorstands
5. Neuwahlen von Vorstand, Beirat und Rechnungsprüfern nach § 7 der Satzung
 

Bericht des 1. Vorsitzenden Prof. Dr.med. Jochen Diesfeld
Neuer Vorstand: Dr. Klaus Huber - Georg Stahl - Dr. Helmut Hebeisen - Carl Peter Altwickler (v.r.)

10-jähriges Gründungs-Jubiläum der Starnberger Bürgerinitiative.
Ablauf:

Eröffnung des Festaktes durch den 1. Vorsitzenden der BI
Grußwort der Ersten Bürgermeisterin, Frau Eva John
Grußworte der Allianzpartner WPS, BMS, BLS und FDP, sowie SzS
Festvortrag zur Geschichte der BI von Dr. Benno Gantner
Schlusswort: 1. Vorsitzenden der BI
Aussprache, Anregungen bei geselligem Umtrunk

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Bürgerinitiative Pro Umfahrung - Contra Amstunnel e.V. c/o Dr. Klaus Huber, Starnberg